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Du hast dich selbstständig gemacht oder möchtest dich gerne selbstständig machen und jetzt sitzt du an deiner aaaaallerersten Website?

Falls ja, starten wir doch erstmal hiermit: Yeaaaaah! Herzlichen Glückwunsch! Willkommen in der verrückten Welt der Selbstständigen! #komplizenschaft

Und jetzt, wo du an diesem gefühlt riesigen Projekt namens Website sitzt, hast du plötzlich 1.000 Fragezeichen im Kopf…

„Ey, welche Seiten dürfen denn bei meinem Website Aufbau auf keinen Fall fehlen? Was gehört in die Menüleiste, was in den Footer?!?! Und aaaaaah!!???“

Okay, I feel you, schließlich bin ich selbst mal an diesem Punkt gewesen – und wie aufregend diese Zeit einfach ist, oder!?

Die wichtigste Regel, die Basis für deinen kompletten Website Aufbau: EINFACHHEIT.

Schau dir die Websites an, die dir gefallen – und damit meine ich nicht die Websites von bekannten Persönlichkeiten, sondern wirklich Websites, die DIR gefallen, die DICH ansprechen.

Und analysiere mal für dich, was dir an denen so gefällt…

Vielleicht fühlst du dich angesprochen, die Texte sind irgendwie persönlich, aber mehr noch und wahrscheinlich hast du es gar nicht gemerkt: Du findest dich ohne Anstrengung sofort auf dieser Website zurecht.

Da ist keine Verwirrung. Du musst nicht lange herumsuchen.

Und genau darum geht’s.

In diesem Beitrag stelle ich dir daher die 7 wichtigsten Seiten für deinen Website Aufbau vor.

Mehr braucht es zu Beginn nicht. Echt nicht.

Bevor wir loslegen, noch ein Hinweis…

Orientiere dich nicht an meiner Website und vergleich dich auch nicht so sehr mit deiner Konkurrenz: Ich bin sehr wahrscheinlich an einem anderen Punkt in meinem Business als du. Dazu erzähle ich dir später mehr.

Fakt ist: Mit deiner Website baust du zugleich auch deine Personenmarke auf. Halte dich an diesen empfohlenen Website Aufbau – und mach trotzdem dein eigenes Ding.

Zum Schluss erkläre ich dir, warum du beim Website Aufbau lieber auf kreative Experimente verzichten solltest.

1. Website Aufbau: Startseite

Auf deiner Startseite, auch Home oder Homepage genannt, holst du deine zukünftigen Kund·innen ab und führst sie zu deinen anderen Unterseiten.

Verzichte hier auf lange Texte – denn wir Menschen sind erst einmal lesefaul. Du musst ihr erst einmal mein Interesse wecken. Ich als Leserin will hier herausfinden: Bin ich hier richtig?

Falls ja, lese ich auch gerne weiter, und auch gerne mehr Text.

Stell dir deine Startseite wie die Seite 1 einer Tageszeitung vor: Wir finden dort alles Wichtige zusammengefasst und werden mit Seitenzahlen in das Innere der Zeitung weitergeleitet.

Den genauen Aufbau einer Startseite kannst du dir hier durchlesen: So schreibst du die perfekte Startseite für deine Website.

Damit du ein Gefühl dafür bekommst, scroll zur Inspiration zum Beispiel durch meine Startseite: Wenn du darauf achtest wirst du feststellen, dass diese in unterschiedliche Sinnabschnitte aufgeteilt ist.

Es folgt ein Sinnabschnitt nach dem nächsten. Wie gesagt: Hier nicht überfordern.

Mein Tipp: Die Startseite muss nicht zwingend in deiner Menüleiste erscheinen.

Viele verlinken mittlerweile ihr Logo mit der Startseite, so wie ich auch. Das spart dir Platz in der Menüleiste und sorgt für mehr Übersichtlichkeit.

2. Website Aufbau: Über-mich-Seite

Aaaaah, die Über-mich-Seite, auch About me, About oder Über genannt, sorgt immer wieder für rege Diskussionen.

Beginnen wir damit, dass deine Leser·innen auf diese Seite klicken, weil sie erwarten etwas über dich zu erfahren.

Das passiert aber leider auf vielen Seiten nicht. Stattdessen wird Werbung gemacht. #enttäuschung

Auch wenn sich das für dich gerade noch komisch anfühlt, weil du dich gerade erst selbstständig machst, aber: Auf deiner Über-mich-Seite bist du im Mittelpunkt. Ja, du!

Je früher du beginnst dich zu zeigen, deine Geschichte zu erzählen, desto schneller wirst du dich als Personenmarke etablieren können. Weil Menschen von Menschen kaufen.

Dein Angebot ist wahrscheinlich nicht das einzige, das es weit und breit gibt, oder?

Der Grund, warum Menschen also bei dir kaufen, ist einerseits deine Expertise, ja, aber andererseits auch vor allem weil du es bist.

Vielleicht denkst du gerade noch, du hast aber nichts zu erzählen, du bist langweilig – nein, bist du nicht. Jeder Mensch hat etwas zu erzählen, auch du!

Wenn du erst einmal beginnst, deine Geschichte aufzuschreiben, wirst du sehr schnell feststellen, dass du sogar viel zu viel zu erzählen hast, haha…

Auf deiner Über-mich-Seite geht es um Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Hier entsteht das Vertrauen deiner zukünftigen Kund·innen!!

Erzähl deine Geschichte – es wird auch dich verändern, das habe ich bei so vielen meiner Kund·innen gesehen.

Es macht dich selbstbewusster!

Du bekommst plötzlich eine andere Haltung!

Gehst aufrechter durch diese Welt!

(Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, schau dir gerne meinen Mini-Kurs „Schreib eine Über-mich-Seite, die deine Leser·innen in Lieblingskund·innen verwandelt“ an.)

Gehe auch auf deine Werte, Visionen oder Träume ein. Wir kaufen von Menschen, mit denen wir uns identifizieren können.

Mehr Inspiration für deine Über-mich-Seite findest du übrigens in weiteren Beiträgen:

3. Website Aufbau: Angebot

Klar, wenn bei deinem Website Aufbau etwas nicht fehlen sollte, dann dein Angebot.

Mein Tipp für deine Angebotsseite: Verkaufe auch hier, indem du eine Verbindung zu deinen zukünftigen Kund·innen aufbaust. Erzähle ihre Geschichte. Was sind ihre Probleme oder Bedürfnisse?

Hole sie da ab. Zeige ihnen, was sie mit deinem Angebot erreichen können.

Zusammengefasst:

  1. Schildere das Problem oder Bedürfnis – sei dabei empathisch!
  2. Zeige die neue Welt ohne Probleme: All die Vorteile, die sich aus deinem Angebot ergeben
  3. Stelle dein konkretes Angebot als Lösung vor

Statt Angebot kannst du auch Leistung oder Arbeite mit mir in der Menüleiste schreiben. Ich selbst verwende mittlerweile Meine Kurse, da ich keine 1:1 Zusammenarbeit mehr anbiete.

Auch für deine Angebotsseite findest du ebenfalls Inspiration in meinem Blog:

4. Website Aufbau: Kontakt

Zu Beginn deiner Selbstständigkeit empfehle ich dir eine Kontaktseite, die auch in deiner Menüleiste verlinkt ist.

Gib deinen Leser·innen und damit möglichen Kund·innen die Chance, dich so einfach und schnell wie möglich zu kontaktieren – ohne lang im Impressum nach deiner E-Mail suchen zu müssen.

Und jetzt komme ich zu dem Punkt, warum du dich zum Beispiel nicht unbedingt an meiner Website orientieren solltest: Weil ich selbst mittlerweile keine Kontaktseite mehr habe.

Aus folgendem Grund: Je sichtbarer meine Website in den Suchmaschinen wurde, desto mehr Nachrichten erhielt ich.

Da ich mittlerweile aber keine 1:1 Zusammenarbeit mehr anbiete und auch nicht an irgendwelchen Anfragen oder Kooperationen interessiert bin, habe ich die Kontaktseite von meiner Website runtergenommen.

Was du daran auch sehen kannst… Eine Website ist nicht irgendwann fertig! Sie entwickelt sich stetig weiter, weil auch du dich stetig weiterentwickelst.

Falls du jetzt denkst, boah, nee, wie anstrengend… Ich liiiiiebe es meine Seite immer wieder zu aktualisieren, ich fange ja auch nicht dann jedes Mal von vorne an.

Meine Website spiegelt mich wider, so wie ich jetzt bin, sie ist mein Wohlfühlort – es bereitet mir eine Menge Freude, hier unterwegs zu sein, meinen Leser·innen und Kund·innen ein Erlebnis zu bieten, fernab von Social Media.

5. Website Aufbau: (Blog)

Oh Gott, denkst du jetzt vielleicht beim Lesen dieses langen Beitrags, ein Blog ist Pflicht?!?!

Nein, grundsätzlich nicht.

Es gibt viele Möglichkeiten online Kund·innen zu gewinnen.

Eine Blog wäre jedoch eine nachhaltige Möglichkeit – und eine langfristige.

Sei es, um in der organischen Suche gefunden zu werden, ein gutes Ranking bei Google zu erzielen oder schlichtweg um dich als Marke zu etablieren.

Mein Tipp: Du musst bei deinem Website Aufbau nicht sofort mit einem Blog starten. Aber sei aufmerksam und höre deiner Zielgruppe ganz genau zu.

Was sind ihre Fragen? All das ist zukünftiges Material für deinen Blog.

(Was denkst du, wie ich auf die Idee für diesen Beitrag hier gekommen bin?)

Wenn dann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, musst du nicht mehr nach Ideen suchen und kannst direkt loslegen.

Denn all diese Fragen geben andere mögliche Kund·innen bei Google ein: Tja, und dann landen sie auf deiner Website, weil du *abrakadabra* all ihre Gedanken lesen kannst.

Wer möchte nicht mit so einer Person zusammenarbeiten? Hihi.

6. & 7. Website Aufbau: Impressum & Datenschutz

Das Impressum und die Datenschutzerklärung fasse ich mal zusammen: Beide sind gesetzlich vorgeschrieben – es sei denn, es handelt sich um eine rein private Website.

Für beide Seiten gilt, dass sie leicht erkennbar, ohne Umwege zu erreichen und immer verfügbar sind.

Mein Tipp: Für das Impressum gibt es zahlreiche kostenlose Generatoren, such dir einen davon aus.

Für deine Datenschutzerklärung empfehle ich zum Beispiel eRecht24. Ich selbst habe den Datenschutz-Generator in Anspruch genommen, weil es sich hierbei nicht um ein Abo-Modell, sondern um eine einmalige Zahlung handelt.

Welche Seiten in deine Menüleiste gehören

… damit sich deine zukünftigen Kund·innen sofort zurechtfinden:

  • Startseite oder anklickbares Logo
  • Über mich
  • Angebot
  • Kontakt
  • (Blog)

Welche Seiten in den Footer gehören

… weil sie für deine zukünftigen Kund·innen erstmal weniger relevant sind:

  • Impressum
  • Datenschutz

Merke dir: Im Journalismus spricht man von der umgekehrten Pyramide, das heißt das Wichtigste kommt immer zuerst und das Unwichtigste ans Ende.

Die wenigsten, wirklich die wenigsten scrollen bis ganz nach unten einer Website.

Im Footer könntest du außerdem noch deine Social Icons platzieren, also Instagram, YouTube etc.

Ich würde sie bewusst nicht präsenter platzieren: Weil du die Leute damit von deiner Website wegschickst. Dein Angebot ist ja aber auf deiner Website – da ist der *buchen* Button.

Warum empfehle ich einen solchen Website Aufbau?

Alles, was ich hier mit dir geteilt habe, sind lediglich Empfehlungen für deinen Website Aufbau.

(An die ich mich übrigens zu Beginn meiner Selbstständigkeit selbst gehalten habe.)

Du kannst deine Website natürlich auch ganz anders aufbauen, das ist dir überlassen.

Die Frage, die du dir stellen solltest: Was möchtest du mit deiner Website erreichen?

Wenn du mit deiner Website Kund·innen anziehen möchtest, dann muss deine Website leicht verständlich gestaltet sein. Gerade wenn du noch keine bekannte Marke aufgebaut hast.

Mach dir klar: Du und ich und deine Kund·innen, wir haben uns wahrscheinlich bereits durch abertausende Websites geklickt und uns direkt zurecht gefunden – und zwar deswegen, weil all diese Seiten mehr oder minder einem ähnlichen Aufbau folgen.

Unser Gehirn ist faul und folgt gerne Gewohnheiten.

Lande ich jetzt aber auf einer Website mit einem Menü, wo es zum Beispiel einen Link namens Pustekuchen gibt – ein vermeintlich kreativer Einfall für Rezepte mit Wildkräutern, dann klicke ich da nicht drauf.

Wie gesagt: Wir sind faul.

In der Menüleiste geht es nicht darum, mich neugierig zu machen, indem ich Rätsel lösen muss.

Will ich nicht.

Hier geht’s einfach nur um Orientierung.

So wie bei der Startseite. Dasselbe Prinzip.

Bekomme ich keine Orientierung, finde ich mich nicht zurecht, klicke ich *genervt* weg.

Mit der Zeit wirst du ein eigenes Gespür entwickeln, für deine Marke, deine Leute – und auch deine Website.

Dann machst du vielleicht auch mal einen kreativen Ausreißer in der Menüleiste wie ich mit „Love is in the air, lalala…“ – dort teile ich Testimonials und Nachrichten von Leser·innen und Kund·innen.

Wenn du aber noch am Anfang bist und wie gesagt noch keine Erfahrungen hast, ist es einfacher dich an dem hier beschriebenen Website Aufbau zu orientieren – um deinen Leser·innen von Anfang an das bestmögliche Erlebnis zu bieten.

In diesem Sinne: Ich wünsche dir ganz viel Freude und auch das eine oder andere Kopfzerbrechen beim Entwickeln deiner eigenen Website.

Ja, du hast richtig gelesen. Beides gehört dazu, lass uns ehrlich sein.

Auf deine zukünftige Website! *chapeau*

Zum Abschluss noch ein Lesetipp, falls du jetzt so richtig im Website-Fieber bist: 10 fatale Website-Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest.

2 Antworten

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Tschüss Bullshit,
hallo Brillanz!

Hallo! Ich bin Miriam, Expertin für Storytelling & Künsterlin.

Mein Blog ist für alle, die sich in ihrem Marketing nicht mehr verstecken wollen, sondern sich zeigen wollen: So wie sie sind, mit ihren Ecken und Kanten.

Weil Menschen von Menschen kaufen. Und zwar am liebsten von Menschen, die zu ihnen passen. 

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Lass uns gemeinsam mehr Echtheit in diese Online Business Welt bringen. 

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