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Über-mich-Seite schreiben: Wie du dich von diesen 3 negativen Glaubenssätzen löst

Inhalt

Die Über-mich-Seite ist nicht gerade dein Lieblingsthema? Vielleicht hindern dich diese 3 negativen Glaubenssätze daran. Zeit sie aufzulösen!

Hass-Thema Nummer 1: Deine Über-mich-Seite.

Okay, vielleicht übertreibe ich ein wenig. Aber Schmetterlinge im Bauch bekommst du bei deiner Über-mich-Seite auch nicht gerade, oder?

Vielleicht hindern dich diese 3 Gedanken daran:

1. „Was sollen denn die anderen über meine Geschichte denken? Das ist nicht professionell.“

2. „Mit meiner Geschichte mache ich mich angreifbar und verletzlich.“

3. „Meine Geschichte ist so langweilig, das interessiert doch niemanden.“

Fakt ist: Du kannst dich weiterhin selbst blockieren und in der Opferrolle bleiben.

Oder: Du verwandelst die am zweithäufigsten aufgerufene Seite auf deiner Website in eine spannende Geschichte, mit der du potenzielle Kund*innen von dir begeisterst und überzeugst.

Falls du für letzteres bist: Weiterlesen.

1. „Was sollen denn die anderen über meine Geschichte denken? Das ist nicht professionell.“

Kurze Geschichte meinerseits: Neulich habe ich in einem Instagram-Live darüber gesprochen, dass die Selbstständigkeit für mich ein komplett neuer Lebensabschnitt gewesen ist.

Ich habe mich da mental drauf vorbereitet, war schon monatelang bereits im Kopf selbstständig und habe mich von alten Gedanken- und Verhaltensmustern gelöst.

Mein Lieblingsspruch seitdem: „Mein Business, meine Regeln.“

Und deswegen bestimme ich auch, was für mich professionell ist.

Da dich das aber wahrscheinlich noch nicht überzeugt, eine Gegenfrage: Was ist denn für dich professionell?

Vielleicht erinnerst du dich noch an die Websites der Unternehmen für die du gearbeitet hast. Und wenn du da an deren Über-mich-Seite denkst: War die wirklich professionell oder hatte die nicht eher einen Stock im Arsch und hat alle Leser*innen mit ihrem Ego-Gequatsche gelangweilt?

Das ist meine Definition von Professionalität: Auf Augenhöhe zu kommunizieren, ehrlich und authentisch zu sein, mit meiner Geschichte einen Mehrwert zu bieten.

Und auch die Schwierigkeiten nicht zu verschweigen. Denn ich bin ein Mensch hinter dieser Website, auf der du dich gerade befindest, und je sichtbarer ich als Mensch werde, desto mehr bekommst du ein Gefühl für mich. Im Idealfall baust du Vertrauen zu mir auf. Und kaufst bei mir. *hehehe*

Wusstest du, dass professionell auf das lateinische professio zurückgeht?

Und das bedeutet: Äußerung, Bekenntnis.

Was wäre, wenn professionell bedeutet dich zu dir selbst zu bekennen?

Es geht nicht um private Bekenntnisse, das wissen wir beide. Genauso sehr, wo da die Grenzen liegen. Das spüren wir intuitiv. Also lassen wir diese Haarspalterei.

Wenn du in dich hineinhorchst, dann fühlst du ganz genau, womit deine allerallerliebsten Wunschkund*innen in Resonanz gehen und womit nicht. Denn sehr oft sind diese Menschen eine frühere Version unserer selbst.

Wie könntest du diese also besser erreichen als mit deiner persönlichen Geschichte?

Es ist toll, wenn du tausend Qualifizierungen und Weiterbildungen absolviert hast. Aber jemand, der oder die auch eine ähnliche Erfahrung gemacht hat, berührt mich mehr.

Da weiß ich sofort: Die Person weiß ganz genau, wie es mir geht. Natürlich kann sie mir am besten weiterhelfen.

Und dann: Wer sind denn diese anderen, die über dich sprechen und über dich urteilen?

Deine Familie und Freund*innen? Alte Kolleg*innen?

(Machen wir das Gedankenspiel mal. Tatsächlich ist es aber so, dass sich die wenigsten wirklich mit dir auseinandersetzen. Dafür sorgt der Spotlight-Effekt: Wir interessieren uns einfach mehr für uns selbst als für andere. Und das ist auch das Problem: Wir beziehen immer alles sehr schnell auf uns.)

Also, was könnten deine Bekannten im schlimmsten Fall über dich denken? Und was sagt das über sie aus, wenn sie solche Gedanken über dich haben?

Deine Familie möchte dich vielleicht beschützen, weil sie selbst unsicher ist. Vielleicht weil ihr dieses Online-Ding suspekt ist oder sie der Welt generell eher misstrauisch begegnet.

Und alte Kolleg*innen sind vielleicht neidisch. Weil sie selbst nicht den Mut aufbringen können, ein Leben in Freiheit zu führen.

Dazu ein Zitat von Paulo Coelho:

„Wie Menschen ihre Mitmenschen behandeln, zeigt, wie sie sich selbst behandeln.“

Das ist aber deren Problem, nicht deins. Du machst es zu deinem Problem, um weiterhin in der Komfortzone zu bleiben. Auch wenn die nicht unbedingt bequem ist.

In meinem Blogbeitrag „5 Schritte zu mehr Persönlichkeit in deinen Texten“ habe ich bereits darüber geschrieben, warum deine Persönlichkeit ein wichtiger Erfolgsfaktor ist (sogar wichtiger als die Intelligenz) und wie du sie zeigen kannst.

Und eine Persönlichkeit hat nun einmal Ecken und Kanten. Das macht sie menschlich, authentisch, nahbar. Und anziehend.

Lies meine Über-mich-Seite: Findest du die unprofessionell? Oder ziehe ich vielleicht genau die Menschen an, die ähnlich ticken wie ich? Die sich mit dem identifizieren können, was ich zu sagen habe?

(Und ja, wie geil ist das: Etwas zu sagen zu haben! Deine Über-mich-Seite ist deine Bühne.)

Beantworte dir folgende Fragen, wenn dich dieser negative Glaubenssatz aufhält:

  • Möchtest du wirklich alle möglichen Menschen anziehen?
  • Wäre es nicht vielleicht besser, ganz bestimmte Menschen mit deiner Über-mich-Seite „abzuschrecken“?
  • Möchtest du deinen Selbstwert wirklich von anderen abhängig machen?

Und: Schreib einmal auf, was für dich professionell ist. Wem schenkst du selbst in dieser wilden Online-Welt dein Vertrauen? Einer anonymen Website mit Stockfotos und lieblos hingerotztem Lebenslauf?

(Mein Buchtipp: „Du musst nicht von allen gemocht werden – Vom Mut, sich nicht zu verbiegen“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga)

2. „Mit meiner Geschichte mache ich mich angreifbar und verletzlich.“

Brené Brown sagte einmal:

„Du kannst nicht zu deinem Mut gelangen, wenn du nicht durch deine Verletzlichkeit wanderst.“

Ich kann das immer nicht so ganz nachvollziehen, wenn dieser negative Glaubenssatz als Argument vorgebracht wird. Weil ich damit anderen Menschen Macht über mich einräume. Irgendwelchen fremden Menschen, die mich überhaupt nicht interessieren. Ich entscheide, ob ich das an mich ranlasse oder nicht.

Natürlich, niemand wird gerne kritisiert.

Nur: Lass dich nicht von irgendwelchen Leuten verunsichern. Damit machst du dich zum Spielball von anderen.

Was, wenn du diese Kritik einfach ignorierst? Ganz nach dem Motto: Manche Leute haben einfach zu viel Zeit für Negativität. Ich nicht.

Diese Person fühlt sich durch dich getriggert und lässt das an dir aus. Das hat aber gar nichts mit dir persönlich zu tun. Schau dir diese ganzen armen Trolls im Netz an.

Was würdest du deiner besten Freundin raten?

Es ist doch so: Menschen, die dir eine bösartige Nachricht schreiben, sind 1. die Ausnahme und 2. definitiv nicht deine Traumkund*innen.

Alle anderen dagegen lesen gerne deine Geschichte. Sie schätzen deine Offenheit und bekommen ein Gefühl für dich als Mensch.

Wir können es sowieso nicht allen Menschen recht machen. Sollen wir uns deswegen verstecken?

Hier noch ein paar weitere Fragen:

  • Was ist das schlimmste, das passieren würde, wenn du deine Geschichte erzählst?
  • Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Worst Case eintritt?
  • Und möchtest du solchen Menschen, die über dich urteilen, wirklich so viel Macht einräumen?
  • Jetzt das Gegenteil: Was könnte im besten Fall passieren?
  • Und wie würdest du dich dann fühlen?
  • Was könntest du vielleicht sogar bewirken, wenn du deine Geschichte erzählst?

(Mein Buchtipp: „Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden“ von Brené Brown)

Sinnbild für negative Glaubenssätze auf der Über-mich-Seite

3. „Meine Geschichte ist so langweilig, das interessiert doch niemanden.“

Anaïs Nin schrieb:

„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“

(Übrigens ein Zitat aus meinem Blogbeitrag mit über 100 Zitaten, die Mut machen)

Dass unsere Geschichte für andere langweilig sei, ist sicherlich der Standard-Spruch von sehr vielen.

Warum sagen wir das?

Weil wir uns ständig vergleichen. Wenn wir aber ständig im Vergleich mit anderen sind, sind wir nicht authentisch.

Klar, irgendein Mensch wird immer mehr erlebt haben als wir selbst. Und dann gibt es wiederum einen Menschen, der sein ganzes Leben in seiner kleinen Heimat verbracht hat.

Ist der deswegen langweilig? Nein. Endlich mal einer, der nicht um die ganze Welt gereist ist und sich trotzdem gefunden hat. Wahrscheinlich ist dieser Mensch sehr loyal, zuverlässig und bodenständig.

Unsere Geschichte spiegelt wider, wer wir sind. Unsere Werte und Überzeugungen.

Du kannst diese auch einfach auflisten, aber dann listest du nur Behauptungen auf. Die Geschichte ist jedoch viel stärker und überzeugender: Sie berührt. (Kleiner Reminder: Wir kaufen emotional und begründen rational.)

Ein negativer Glaubenssatz ist nichts anderes als eine sich selbsterfüllende Prophezeiung.

Was ich dir damit sagen will: Wenn du mit diesem Gefühl von Langeweile deinen Text schreibst, dann wird dieser Text genau dieses langweilige Gefühl bei deinen Leser*innen hervorrufen.

Geh einmal in dich: Wahrscheinlich hast du eine Menge erlebt. Welche besonderen Momente und Wendepunkte hat es in deinem Leben gegeben?

Relativiere deine Erfahrungen nicht mit denen der anderen. Erfahrungen können einander maximal ähneln, mehr auch nicht.

Und unter uns gesagt: Das Gesetz der Resonanz besagt, dass Gleiches Gleiches anzieht. Wie wäre es also, wenn du dich dafür entscheidest, dass du eine geile Person mit einer geilen Geschichte bist?

Ich selbst bin unglaublich dankbar, dass ich bisher ausnahmslos tolle Kund*innen angezogen habe: Das funktioniert, weil ich zu mir stehe und mich selbst nicht klein mache. Ich plustere mich aber auch nicht künstlich auf: Ich bin einfach nur die, die ich eben bin. Mit einer klaren Haltung.

Machst du dich klein, ziehst du Kleinkarierte an: Die spüren das förmlich. Die wissen ganz genau, dass sie bei dir jedes Haar in der Suppe suchen dürfen. Und sind süchtig danach. Einmal raus aus der Opfer-Rolle, in der sie ihr Leben verbringen, rein in die Täter-Rolle.

Hier ein paar Fragen, nur ein paar:

  • Welches Bedürfnis steckt hinter diese Aussage? Ist es vielleicht Bescheidenheit?
  • Und falls ja, bringt dich diese Bescheidenheit deinen Zielen näher?
  • Welche langweiligen Momente, die dein Leben verändert haben, fallen dir ein?
  • All die Momente, die soooo langweilig waren, erzähl mal!
  • Und ganz besonders die Wendepunkte in deinem Leben!
  • Die Momente, in denen du eine Entscheidung getroffen hast! Für dich!
  • Die Momente, in denen du hingefallen – und wieder aufgestanden bist!
  • Und bitte, beschreib diese sooooo langweiligen Momente in aller Ausführlichkeit.
  • Und als du dich selbstständig gemacht hast, das war dann bestimmt der langweiligste Moment in deinem Leben, oder???
  • Und jeder Moment, in dem du über dich hinausgewachsen bist: Erzähl mal, wie extrem langweilig das immer gewesen ist!

Okay, du verstehst meinen Punkt. Hoffentlich.

Schreib das alles auf. Verstehen reicht nicht. Du sollst das schwarz auf weiß sehen. Damit du es FÜHLEN kannst.

(Hier noch meine Buchempfehlung: „Du bist genug – Vom Mut, glücklich zu sein“ von Ichiro Kishimi und Fumitake Koga)

Fazit und…

Was denkst du jetzt über deine Glaubenssätze und dich selbst?

Stell dir vor, du verwandelst sie in positive Glaubenssätze, die dich motivieren und beflügeln: Dann schreibst du eine Über-mich-Seite, die voller Persönlichkeit steckt und andere Menschen berührt. Deine Traumkund*innen.

Wie wäre es, wenn jetzt endlich die richtigen Menschen zu dir finden? Und zwar ausschließlich nur noch Menschen, die zu dir passen?

Und: Wie wäre das außerdem, wenn du dir einen Platz in dieser Welt zugestehst? Und deswegen etwas bewirken kannst?

Ich habe dir hier nichts Neues erzählt…

Du weißt ganz genau: Der einzige Weg aus der Angst führt immer durch die Angst. Und je öfter du durch diese Angst gehst, desto schwächer wird sie. Das sind die Momente, in denen du wächst und wächst und wächst.

Und falls du jetzt so richtig Lust auf eine Über-mich-Seite hast, die wirklich deine Geschichte erzählt, hier ein paar weiterführende Beiträge:

Übrigens: Was denkst du, woher ICH diese Selbstsicherheit habe? Vor einem Jahr hatte ich nicht die geringste Ahnung, wie ein Online-Business funktioniert. Das war für mich jedoch kein Hindernis. Weil ich ein Ziel vor Augen hatte: Unabhängigkeit. Weil ich genau wusste, was ich wollte und alles dafür tat, um es zu erreichen.

Was ist ein Erfolg wert, der dir einfach zufliegt? Gibt es so etwas überhaupt?

Erfolg zu haben heißt, dass du Hindernisse überwunden und über dich selbst hinausgewachsen bist.

Und deswegen lautet meine letzte Frage:

Willst du in Angst leben und es anderen recht machen oder willst du deinen eigenen Weg gehen, mit Menschen, die dich so mögen wie du bist?

Denn: Was war nochmal der Grund, warum du dich selbstständig gemacht hast?

(Letzter Buch-Tipp an dieser Stelle: Falls du „The Work“ von Byron Katie nicht kennst, lesen. Die deutsche Version: „Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können“.

Sie stellt sich den eigenen Gedanken mit ein paar simplen Fragen, die es in sich haben.

Zum Beispiel: „Ist das wirklich die Wahrheit?“ Und wenn du drüber nachdenkst und ehrlich zu dir bist, weißt du, dass all diese Gedanken nicht wahr sind. Aus eigener Erfahrung: Krasser Scheiß!)

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Über mich

Hi! Ich bin Miriam und als Textcoach unterstütze ich Selbstständige dabei, einzigartige Texte zu schreiben. Das heißt Texte mit Persönlichkeit. Weil es heute nicht mehr ausreicht, nur die Sprache der Kund*innen zu sprechen.

Das kann die Konkurrenz schließlich auch.

Nur wenn du dich selbst zeigst und deinen eigenen Stil entwickelst, kannst du die richtigen Menschen anziehen und für dein Angebot gewinnen.

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