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3 Geheimformeln, mit denen du lebendige Texte schreibst

Inhalt

Schreib lebendig und ziehe potenzielle Kund*innen in deine Welt und damit in dein Angebot.

Was ist eigentlich damit gemeint, wenn von lebendigen Texten die Rede ist?

Ganz einfach: In lebendigen Texten passiert etwas. Ich als Leserin werde mitgenommen auf eine kleine Gefühlsachterbahn. Sodass ich jedes weitere Wort lesen will und am Ende denke: „Wow, das interessiert mich mal sowas von!“

Die folgenden 3 Geheimformeln bauen aufeinander auf, sind wie Puzzleteile, die zusammengehören – und deine Texte in einen Film verwandeln.

Einen Film, der sich im Inneren deiner Zielgruppe abspielt.

Bestimmt hast du auch schon einmal einen Film geschaut, der dich so richtig in seinen Bann gezogen hat, sodass du alles um dich herum vergessen hast.

Stell dir vor, deine Texte hätten eine solch krasse Anziehung auf deine potenziellen Kund*innen.

Wär schon ganz geil, oder?

Das ist der Grund, warum ich ich so gerne sage, dass dir online alle Türen offenstehen, wenn du verstehst, wie ein guter Text funktioniert.

Und dazu musst du kein Kafka oder Stephen King sein.

(Bin ich auch nicht. Naja, noch nicht.)

Alles, was du brauchst: Einfühlungsvermögen.

Deine Zielgruppe wirklich zu sehen und das, was du siehst, aufzuschreiben.

Es geht nicht um Fantasie, sondern um Fakten.

Und wenn du einen guten Job in deiner Selbstständigkeit machst, dann weißt du ganz genau, was sich bei deinen Kund*innen abspielt. Du musst deine Zielgruppe kennen, sowas von! Das ist deine Basis für Texte, die eine Sogkraft entfalten.

Schau dir die folgenden Geheimformeln an, tu die Schritte, die ich dir empfehle und beobachte, wie deine Texte zu wirken beginnen…

1. Geheimformel: Film ab!

Zeit für einen Sinnentaumel…

Wenn du lebendig schreiben willst, musst du Bilder kreieren.

Bilder, die deine potenziellen Kund*innen mit all ihren Sinnen erleben können.

Oftmals sind wir beim Schreiben viel zu kopflastig unterwegs. Zwar stimmen dir dann deine Leser*innen zu, fühlen jedoch tun sie deinen Text deswegen aber noch lange nicht.

Und du weißt ja: Emotionen verkaufen, nicht deine super logischen Argumente.

Hier ein Beispiel:

„Du weißt, dass du das kannst!“

vs.

„Insgeheim flüstert da jedoch eine Stimme in dir: Du kannst das!“

Welchen der beiden Sätze fühlst du mehr?

Noch ein Beispiel:

„Du wünschst dir mehr Freiheit.“

Dazu ein Tipp: Was heißt das KONKRET für deine Zielgruppe? Hier können die Wörtchen „das heißt“ helfen.

„Du wünschst dir mehr Freiheit, dass heißt du stehst morgens schon mit einer solchen Energie auf, dass du am liebsten das Fenster aufreißen und ‚Hallo du geile Welt‘ brüllen möchtest. Weil du frei bist. Nicht nur finanziell, sondern vor allem auch innerlich.“

Was für ein Unterschied!

Das eine ist nur eine Aussage, das andere dagegen eröffnet mir als potenzielle Kundin eine völlig neue Welt.

Sofort sehe ich mich am Fenster aus vollem Halse schreien. Und damit meine ich: Ich fühle die Freiheit.

Was ist mein Trick an dieser Stelle?

Ich rekurriere hier gar nicht so sehr auf die Freiheit in Form von Geld, sondern auf das innere Erleben, das Gefühl, das ich habe, wenn ich frei bin. Dazu kreiere ich ein Bild.

(Denn wie viele haben einen Haufen Geld und sind innerlich todunglücklich?)

Es geht immer darum, die Innenwelt deiner Kund*innen mit einzubeziehen. So wie im ersten Beispiel mit der inneren Stimme.

Schau dir die folgenden Wörter an, die alle Sinne thematisieren und lass dich ein wenig inspirieren:

Hören: schreien, flüstern, säuseln, wispern, piepsen, tuscheln, murmeln, lauschen, blöken, brüllen, hauchen, horchen, grummeln, rattern, brabbeln, zwitschern, singen, pfeifen, quicken, trillern, zirpen, kreischen, johlen, plärren, laut, leise, auf leisen Sohlen, geräuschlos, gedämpft, Ohrwurm, Plaudertasche, stöhnen, trommeln

Stell dir den Lautstärkeregler am Radio vor: Du kannst ihn hoch- und runterdrehen und sofort entsteht eine andere Atmosphäre. Bring das in deinen Text!

(Beispiel: Zu Beginn war da nur eine leise Stimme in dir. Irgendwann wurde sie immer lauter und lauter, bis sie irgendwann schrie: „Mach verdammt nochmal dein eigenes Ding und scheiß auf die Meinungen der anderen.“ Das war der Moment, in dem dein neues Leben begann. Und du den ersten Schritt gemacht hast.“)

Fühlen (Tasten): sanft, weich, zart, stark, hart, streicheln, Bauchgefühl, anschmiegsam, Fingerspitzengefühl, glühen, spüren, beflügelt, einfühlsam, federleicht, alle Gefühle wie Angst, Scham, Ekel etc.

Auch hier kannst du die Intensität einstellen: Ärgern sich deine Kund*innen oder sind sie richtig wütend? Denk nicht in Schwarz-Weiß-Kategorien, sondern in 50 Shades of grey-Kategorien.

Schmecken: salzig, scharf, bitter, fruchtig, köstlich, wohlschmeckend, süß, sauer, umami, würzig

Riechen: süß, holzig, blumig, erdig, schnuppern, Wohlgeruch, alle Düfte, den richtigen Riecher haben

Sehen: Blickfang, Augenschmaus, Hingucker, Eyecatcher, glänzend, eintönig, grau, einbrennen, abheben, vernebeln, erkennen, erblicken, schauen, alle Farben (grün, gelb, rot, blau etc.)

Frag dich: Was hört, fühlt, schmeckt, riecht, sieht meine Zielgruppe? Such dir ein oder zwei Sinneseindrücke aus. Integrier sie in deinen Text.

Wenn du zum Beispiel das beste steirische Kürbiskernöl herstellst (Hallo Ulrike!), dann ist es natürlich sinnvoll, dich auf den Geschmack und den Duft zu konzentrieren.

Wenn du Coach oder Coachin bist, geht es ganz stark ums Fühlen, aber auch ums Hören. Welche negativen Worte fallen da den ganzen Tag im Kopf deiner Klient*innen?

Kleiner Bonus-Tipp: Vergleiche

Und natürlich kannst du diese Wörter auch in einen neuen Kontext bringen. Indem du Vergleiche kreierst:

„Wenn der Erfolg so köstlich schmeckt wie der warme Apfelkuchen von deiner Oma.“

Damit transportierst du direkt die Werte deiner Kund*innen. In diesem Beispiel ist der Erfolg nicht etwas, weswegen man abhebt, sondern sich wohlfühlt, zuhause zu sein, wie bei der Ideal-Oma, bei der man sich nicht verstellen muss.

Wie tickt deine Zielgruppe? Finde Bilder, mit denen sie in Resonanz gehen kann.

Wenn deiner Zielgruppe der Status sehr wichtig ist, bringt dir der Apfelkuchen nichts. Dann ist es vielleicht die glänzende Rolex am Handgelenk beim Sonnenuntergang in Dubai. #klischeekeule

Sinnbild für lebendig schreiben

2. Geheimformel: Reinzoomen!

Du hast es oben schon bemerkt: Je konkreter die Bilder, desto fühlbarer sind sie für deine potenziellen Kund*innen.

Wenn du mir sagst: „Hey, ich hab heute einen Baum umarmt.“

Dann stelle ich mir irgendeinen Baum vor. Das Bild nimmt mich nicht mit. Es fehlen: Die Emotionen.

Du meisten Menschen reden so, wenn sie etwas erzählen. Achte mal darauf. Sie bleiben auf einer eher allgemeinen Ebene.

Wenn du aber sagst:

„Hey, ich habe heute einen Kastanienbaum umarmt. Es war so ein goldener Herbsttag, die Sonne schien warm auf mein Gesicht und der Wind raschelte ganz sanft durch das Geäst des Baumes, während ein, zwei, drei Kastanien auf den Boden plumpsten. Ich fühlte mich so verbunden mit dieser Welt, fühlte die Wurzeln des Baumes unter meinen Füßen…“

Was habe ich verändert?

Aus dem Baum wurde ganz konkret ein Kastanienbaum. Und ich habe das ganze Setting beschrieben. Was nimmst du wahr? Bzw. was nimm deine Zielgruppe wahr?

Und: Welche „Bäume“ gibt es in deinen Texten, die du noch viel konkreter beschreiben könntest?

Stichwort: Kundenbrille aufsetzen.

Für mich heißt das, mich mit all meinen Sinnen auf eine ganz konkrete Reise zu begeben. Es ist ein Film, der vor meinem inneren Auge abläuft und den ich aufschreibe.

3. Geheimformel: Zitate!

Kennst du diese Sprechblasen in Comics? Übertrag die auf deine Texte. #storytelling

Schreib Zitate, leg deinen Kund*innen Wörter in den Mund, halte ihnen einen Spiegel vor.

Wenn du schon ein Weilchen in deiner Selbstständigkeit unterwegs bist, dann sind dir bestimmt schon Sätze und Glaubenssätze aufgefallen, die deine Kund*innen immer wieder von sich geben.

Folgende negative Glaubenssätze höre ich zum Beispiel oft in Bezug auf die Über-mich-Seite:

1. „Was sollen denn die anderen über meine Geschichte denken? Das ist nicht professionell.“

2. „Mit meiner Geschichte mache ich mich angreifbar und verletzlich.“

3. „Meine Geschichte ist so langweilig, das interessiert doch niemanden.“

Machen wir daraus ein Beispiel:

„Du hast zwar eine Website, verheimlichst sie aber gekonnt. Weil sie dir peinlich ist. Allein beim Gedanken daran, fühlst du wie dir die Schamröte ins Gesicht steigt. Und das aus einem einzigen Grund. Weil du denkst: Meine Geschichte ist so langweilig.“

Siehst du, wie ich Gefühle reingebracht habe? Sie mit einem Bild sichtbar gemacht habe?

Und die cherry on top of the cake ist das wörtliche Zitat, weil es von meinen Kund*innen selbst ist.

Welche Sätze hörst du immer wieder von deinen Kund*innen?

Bring sie in einen Kontext. In eine Mini-Geschichte, so wie ich in meinem Beispiel.

Und dann sammle auch all die Sätze und Phrasen von Kund*innen, die sie dir während oder nach der Zusammenarbeit schreiben oder erzählen.

Mir sagte eine Kundin neulich im Erstgespräch:

„Du kannst sofort die Rechnung schreiben, ich bin sowieso Fan von dir.“

Weil ich mit meinen Texten bereits derart überzeuge, dass ich gar keine Verkaufsgespräche führen muss. Und das ermögliche ich meinen Kund*innen. Deswegen habe ich diesen Satz auf meine Angebotsseite gebracht.

Fazit & Zusammenfassung

Du weißt jetzt, wie du so schreibst, dass sich bei deinen potenziellen Kund*innen ein innerer Film abspielt, einer, in dem sie die Hauptrolle spielen.

Denn darum geht es immer: Nicht du oder deine Arbeit stehen im Mittelpunkt, sondern deine Kund*innen (Ausnahme: Deine Über-mich-Seite).

Noch einmal zusammengefasst:

1. Beschreibe eine typische Situation deiner Zielgruppe: Was sieht, hört, fühlt, riecht oder schmeckt sie? In welcher Umgebung befindet sie sich? Was macht sie da?

2. Sei konkret: Je detaillierter du die Situation schilderst, desto schillernder die Bilder im Kopf deiner potenziellen Kund*innen.

3. Bring wörtliche Zitate deiner Kund*innen rein: Sodass sie sich auf jeden Fall mit deinem Text identifizieren können. Sowohl mit ihrem Status-quo als auch mit ihrem „besseren“ Zukunfts-Ich.

PS: Und nicht zu vergessen, schreib wie du sprichst. Kein Fachchinesisch, auch kein Hochdeutsch, sondern Umgangssprache. Die Sprache, die du auch mit deinen Freund*innen sprichst.

PPS: Und wenn du Bock hast, so richtig in die Tiefe zu gehen und Website-Texte mit Persönlichkeit UND einer mega sexy Traumkund*innen-Anziehungskraft zu schreiben… Trag dich in die Warteliste für meinen Onlinekurs „Abrakadabra… Ausgebucht!“ ein.

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Über mich

Hi! Ich bin Miriam und als Textcoach unterstütze ich Selbstständige dabei, einzigartige Texte zu schreiben. Das heißt Texte mit Persönlichkeit. Weil es heute nicht mehr ausreicht, nur die Sprache der Kund*innen zu sprechen.

Das kann die Konkurrenz schließlich auch.

Nur wenn du dich selbst zeigst und deinen eigenen Stil entwickelst, kannst du die richtigen Menschen anziehen und für dein Angebot gewinnen.

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