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13 spannende Blogthemen (& Postideen) mit denen du mehr Persönlichkeit zeigen kannst

25 Jul 2021 | 2 Kommentare

Warum solltest du überhaupt persönliche Blogthemen und Posts für deinen Blog in Betracht ziehen?

Ganz einfach: Mit persönlichen Blogthemen gibst du deinem Business ein Gesicht, nämlich deines.

Wir Menschen lieben Geschichten, weil wir uns in diesen selbst wiederfinden. Deswegen ist es auch nicht egozentriert, wenn du über deine Erfahrungen sprichst. Stattdessen bauen wir eine Verbindung zu dir auf. Eine echte Verbindung.

Was macht uns Mut? Was schenkt uns Wärme?

Keine Erfolgsstory, die „höher, schneller, weiter“ vorgaukelt. Denn wir alle spüren, wie unglaubwürdig das ist.

Was uns dagegen wirklich inspiriert ist eine Erfolgsstory mit Höhen und Tiefen. Und auch Scheitern ist eine Form des Erfolgs.

Dazu ein Zitat von Ralph Emerson:

„Aus den Trümmern unserer Verzweiflung bauen wir unseren Charakter.“

Vielleicht denkst du auch, dass diese Blogthemen deswegen nicht geeignet sind, weil sie wohl kaum in den Suchmaschinen ranken werden. Das stimmt. Die Menschen jedoch, die dir bereits folgen, werden mit solch persönlichen Blogthemen eine tiefere Verbindung zu dir aufbauen.

Auf die Blogbeiträge, in denen ich offen meine Erfahrungen teile, erhalte ich die meiste Resonanz. Sei es in Form von Kommentaren oder Nachrichten, die ich erhalte.

Teilweise sind das sogar sehr persönliche Nachrichten. Weil ich etwas ausspreche, was sie selbst seit einiger Zeit beschäftigt und nicht loslässt.

Oder du denkst vielleicht, dass deine Erfahrungen niemanden interessieren würden.

Gerade dann interessiert es deine Leser*innen! Gerade dann hast du offensichtlich etwas zu sagen!

Hier sind 13 Ideen für Blogthemen, mit denen du deine Persönlichkeit zeigst, authentisch und ungeschönt, und genau deswegen deine Leser*innen begeistert in den Bann ziehst.

1. Rückblick

Ein Klassiker: Ende des Jahres wird zurückgeschaut auf das Jahr.

Was lief gut, was lief weniger gut? Was habe ich gelernt, erreicht, versemmelt?

Du kannst jedoch viel öfter einen Rückblick schreiben:

  • Jeden Monat
  • Pro Quartal
  • Rückblick auf 1, 3, 5 Jahre Selbstständigkeit

Rückblicke sind auch für dich persönlich sehr wertvoll: Du reflektierst über die letzten Monate oder Jahre. Machst dir selbst noch einmal bewusst, was du alles gemeistert und erreicht hast.

Frag dich:

  • Was für Highlights hat es gegeben?
  • Welche sind dir in besonderer Erinnerung geblieben, und warum?
  • Was für Ziele hattest du? Hast du sie erreicht?
  • Oder haben sich vielleicht deine Prioritäten im Laufe der Zeit geändert?
  • Wie bist du damit umgegangen? Wie hast du diese kommuniziert?
  • Was für Überraschungen gab es? Einschneidende Erlebnisse?
  • Was ist so richtig schief gelaufen? Und was so richtig gut?

Es geht hier nicht um Makellosigkeit, sondern um einen echten Einblick in dein Business.

Unser Leben und das unserer Freund*innen und Kund*innen ist ein Auf und Ab, mal mit größeren, mal mit kleineren Ausschlägen.

Du kennst bestimmt das Gesetz der Polarität: Kein Sommer ohne Winter. Kein Tag ohne Nacht. Kein Erfolg ohne Misserfolg.

Also: Steh zu dir, auch zu deinen nicht ganz so erfolgreichen Zeiten.

2. Ausblick

Was sind deine Pläne? Auch ein wunderbares Thema für deinen Blog.

Du weißt ja: Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude.

Ein Ausblick eignet sich besonders zu Jahresbeginn, zur Jahresmitte oder pro Quartal.

Gib Leser*innen und Kund*innen einen Ausblick, worauf sie sich freuen können, was sie alles erwartet. Hier kannst du schon einmal das Interesse wecken und auch austesten, auf wie viel Resonanz deine Pläne stoßen.

Vielleicht hast du geplant einen Onlinekurs oder ein Gruppen-Mentoring zu launchen: Hier könntest du eine Warteliste einfügen, in der sich deine Interessent*innen schon einmal eintragen.

Ein Ausblick zeigt auch: „Hey, ich mache mir Gedanken. Über mein Business. Und natürlich darüber, wie ich dir in Zukunft noch besser weiterhelfen kann. Erfahre, wohin es mich zieht und begleite mich dabei!“

Wir lieben es, wenn wir mit einbezogen werden. Wenn wir das Gefühl haben, an etwas beteiligt zu werden.

3. Learnings

Welche Fehler hast du in der Vergangenheit oder in letzter Zeit in deiner Selbstständigkeit gemacht?

Wenn du „Fehler“ umschreibst, entsteht daraus das Wort „Helfer“.

Wie haben dich deine „Helfer“ dabei unterstützt, über dich hinauszuwachsen? Vielleicht auch Dinge zu verändern?

Ich habe zum Beispiel über meinen allerersten Launch geschrieben, inklusive der gemachten Fehler.

Das Feedback war enorm. Weil einfach noch zu wenig offen gesprochen wird: Über die nicht so glanzvollen Seiten eines Launches. Im Vordergrund steht vor allem immer das große Geldverdienen, natürlich auf die denkbar einfachste Weise.

Und genau das bekomme ich immer wieder gespiegelt: Wie ehrlich meine Beiträge seien.

Du kennst das bestimmt, diese Erfolgsstorys von Unternehmer*innen. Am Anfang sind sie oft gescheitert, diese Story greifen sie immer und immer wieder auf, aber ab da waren sie dann für den Rest ihres Lebens super erfolgreich. Wie glaubwürdig ist das? Überhaupt nicht glaubwürdig!

Jede neue Stufe, die wir erklimmen, ist mit Schwierigkeiten und Hürden verbunden. Nicht umsonst gibt es auch das Wort WachstumsSCHMERZEN.

Ehrlichkeit dagegen schafft Augenhöhe und damit Vertrauen.

Wenn ich jemandem vertraue, habe ich das Gefühl, ich selbst sein zu können. Und das ist in einer inszenierten Welt von Social Media ganz viel wert. Gerade wenn du mit deinen Kund*innen 1:1 arbeitest.

4. Stifte Mehrwert mit deiner Meinung

Bestimmt gibt es irgendetwas, das dich in deiner Branche stört. Etwas, worin du anders denkst als die anderen. Oder etwas, das seit Ewigkeiten in der Luft hängt, aber niemand ausspricht.

Positioniere dich. Mit deiner Meinung. Schreib ein Statement, einen Kommentar.

Ich habe zum Beispiel über meine 7-wöchige Instagram Pause geschrieben.

Auch hier war das Feedback wieder sehr groß. Ich habe viele Nachrichten erhalten, in denen mir gesagt wurde, dass sie sich durch Instagram wie in einem Hamsterrad fühlen. Dabei haben sie sich ja selbstständig gemacht, um nicht mehr in einem Hamsterrad sein zu müssen.

Auf Instagram habe ich einen Post zum Thema „Soulmate“ gemacht: Wie bedenklich ich es finde, dieses Wording im Marketing für Kund*innen zu verwenden. Auch hier: So viele haben sich in meiner Meinung wiedergefunden, waren froh, dass es endlich mal jemand ausspricht. So entsteht ein Wir-Gefühl!

Was nervt dich? Was ärgert dich? Wo denkst du anders als die anderen?

Sokrates sagte:

„Wer die Welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen.“

Und damit meine ich an dieser Stelle: Den Mut zu haben, Stellung zu beziehen. Deine Gedanken offen auszusprechen. Einen Unterschied in deiner Branche zu machen. Und deswegen etwas zu verändern, zum Besseren.

5. Deine Transformationen

Selbstständigkeit heißt sich jeden Tag zu verändern und weiter zu entwickeln. Zumindest wenn du Bock darauf hast.

Du bist nicht mehr in einer Unternehmensstruktur gefangen, die festlegt, wie viel deiner Persönlichkeit du zeigen darfst, welches Benehmen du an den Tag legen musst, welche Klamotten du vielleicht sogar tragen musst und es gibt auch keine Regeln mehr, denen du dich unterwerfen musst. Es gibt nur noch deine eigenen.

Das heißt wir leben in ständigen Transformationen, kein Hamsterrad, wenn wir es nicht wollen, sondern mehr eine Spirale, in der wir uns immer mehr nach oben bewegen. Mal mehr, mal weniger.

Und manchmal fühlt es sich so an, als würde man sich im Kreis drehen. Rückblickend ist das aber nicht so. Denn im vermeintlichen Stillstand kann auch sehr viel passieren. Klarheit ist ein Prozess.

Schreib darüber. Welche Transformationen hast du schon durchlebt?

Der Klassiker: Vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit.

6. Ein lebensveränderndes Erlebnis

Deine Hochzeit, die Geburt deiner Kinder, der Umzug in eine völlig fremde Stadt, das Adoptieren eines Hundes, ein Unfall, der Tod einer nahestehenden Person.

Unser Leben besteht nicht nur aus Business. Alles greift ineinander. Lebensbereiche beeinflussen sich gegenseitig.

Welche Ereignisse haben dein Leben ganz besonders verändert?

Ich habe zum Beispiel in meinem Launch-Blogbeitrag auch meine Trennung thematisiert.

Weil ich zeigen wollte: Es kann privat richtig scheiße laufen, du hast aber einen gewissen Einfluss darauf, wie es über die Bühne geht. In diesem Fall die Trennung von meinem Ex-Partner. Und dass es gleichzeitig trotzdem im Business sehr gut laufen kann.

Mach eine Liste, ähnlich wie einen Lebenslauf, nur eben mit persönlichen Ereignissen. Die können auch vor der Selbstständigkeit liegen. Denn alles in der Vergangenheit hat dazu geführt, dass du heute dort bist, wo du bist. Erzähl deine Geschichte, deine Geschichten. Mach dich nahbar.

7. Aha-Momente

Aha-Momente kommen oft völlig plötzlich. Als würde einem wortwörtlich ein Licht angehen. Tatsächlich hat es meistens schon unterbewusst lange in uns gearbeitet.

Mit welchen Aha-Momenten kannst du deine Leser*innen inspirieren?

Ein Aha-Moment kann alles sein.

Der Moment, in dem ich erkenne:

„Krass, ich lebe einfach mal ein Leben nach meinen Bedingungen. Und das auch noch erfolgreich. Ich habe mir ein Leben geschaffen, mit dem ich mich identifizieren kann.“

Das kann ich als Teaser nehmen.

Und mich dann fragen: Wie ist es dazu gekommen? Und was hat das mit mir gemacht? Was wurde dadurch alles möglich?

Ein anderes Beispiel von mir:

Der Moment, wo ich zufällig einen Zettel aus meinem Schreibtisch rausfische und sehe, dass ich mir fast alle darauf aufgeschriebenen Wünsche erfüllt habe. In diesem Jahr der Selbstständigkeit. Ich hatte diesen Zettel völlig vergessen.

Crazy. Und das ganz ohne manifestieren, hahaha.

Hier könnte ich jetzt einen Beitrag schreiben, warum sich all diese Wünsche erfüllt haben, obwohl ich mir ihrer gar nicht mehr bewusst gewesen bin… Weil ich mir treu geblieben bin, genau wusste, was ich will, und von Anfang an meine eigene Linie gefahren bin.

Und natürlich: Je mehr ich, ich selbst bin, mich gemäß meiner Biostruktur verhalte, desto erfolgreicher bin ich.

Was sind deine kleinen und großen Aha-Momente? Achte in Zukunft auf diese, notiere sie dir. Und dann erzähle davon in Blogbeiträgen, Storys oder Posts.

Sinnbild für Blogthemen

8. Deine Werte-Geschichte

Schreib einen Beitrag über einen deiner wichtigsten Werte. Benenne ihn nicht einfach nur. Gehe auf Entdeckungsreise. Dieser Wert ist aus einem ganz bestimmten Grund so wichtig und eng mit deiner Biografie verknüpft.

Nehmen wir zum Beispiel meinen Wert „Freiheit“:

Ich habe mich mein Leben lang in Systemen wie eine Gefangene gefühlt. Deswegen hatte ich in der Schule große Probleme, deswegen hab ich mich in der Uni wie eine Außenseiterin gefühlt und als Angestellte permanent den Job gewechselt.

Weil ich in diesen fremdbestimmten Systemen nie genügend Raum hatte, mich selbst zu leben.

Es gab einen Dozenten, der mir sagte, ich solle etwas völlig Verrücktes schreiben. Der erkannte mein Anderssein und förderte es.

Und es gab auch ein paar kluge Vorgesetzte, die mein Potenzial erkannten. Nur hatte ich nie das Bedürfnis meine Fähigkeiten an irgendein Unternehmen zu verschwenden.

Ich war die ersten Wochen als Angestellte immer super motiviert und bin mit 200 % durch die Decke gegangen, nur um dann jedes Mal abzustürzen, weil ich mich in diesen Unternehmensstrukturen das Gefühl hatte, keine Luft mehr zu bekommen.

Meine großen Gedanken brauchen Raum, einen sehr großen Raum. Den gab es für mich nicht in der Angestellten-Welt.

Und weil Freiheit als Wert so tief in mir verwurzelt ist, war die Selbstständigkeit ein Befreiuungsschlag und ich konnte sofort durchstarten.

Darüber könnte ich also einen seeeehr ausführlichen Beitrag schreiben.

Welche Werte-Geschichte hast du zu erzählen?

9. Zeige deine Arbeit und Arbeitsweise

Du zeigst auch Persönlichkeit indem du deine Arbeit und Arbeitsweise in verschiedenen Blogthemen präsentierst. Denn natürlich gibt es viele Expert*innen, die etwas Ähnliches tun wie du, aber niemand hat deine individuelle Arbeitsweise und diesen einen Blickwinkel.

Das Schöne: In einem Blogbeitrag kannst du so richtig in die Tiefe gehen. Zeige Schritt für Schritt, wie die Zusammenarbeit mit einer Kundin abgelaufen ist. Die Entwicklung von Anfang bis Ende.

Das kannst du zum Beispiel auch mit einem ausführlichen Interview tun, das du verschriftlichst.

Ich zum Beispiel habe Blogbeiträge, wo ich die Startseite oder Über-mich-Seite im Vorher-und-Nachher-Vergleich von meinen Kund*innen zeige.

Und wenn du jetzt wieder denkst, das interessiere doch niemanden: Und ob!

Denn dieser direkte Blick hinter die Kulissen hat für deine potenziellen Kund*innen einen enormen Mehrwert. Das ist mega spannend!

10. „Häufig gestellte Fragen“

Auch ein Klassiker. Hier könntest du sogar eine eigene Blogreihe starten, für die du regelmäßig Blogbeiträge und Content erstellst.

Falls du dich fragst, inwiefern du dabei deine Persönlichkeit zum Ausdruck bringst: Weil du hier Empathie zeigst. Und wie aufmerksam du bist, was die Bedürfnisse deiner Zielgruppe angeht.

Wenn ich als potenzielle Kundin das Gefühl habe, dass du immer wieder exakt die Themen ansprichst, die mich beschäftigen, baue ich natürlich Vertrauen auf. Sowohl hinsichtlich deiner Expertise als auch zu dir als Person.

Und bitte, was ich ganz furchtbar finde, sind diese Fakes, wie man sie häufig auf Social Media sieht:

„Miriam, sag mal, was bedeutet eigentlich…“

Das ist so ein Bullshit. Gefühlt macht das jede*r mittlerweile. Mich hat noch nie eine Leserin auf diese Weise angesprochen. Was hier wieder mal künstlich hergestellt werden will: Nähe. Mit dem eigenen Namen. Sowas von unglaubwürdig!

Häufig gestellte Fragen sind meistens gar keine direkten Fragen, denn deine Zielgruppe ist sich vieler Dinge gar nicht bewusst.

Häufig gestellte Fragen sind daher oft so etwas wie:

  • „Ich glaube, dass könnte euch vielleicht interessieren“
  • „Was mir in letzter Zeit aufgefallen ist“

Wenn ich mir verschiedene Websites anschaue, zur Inspiration, fallen mir sofort einige Dinge auf. Und auf die mache ich dann aufmerksam. Oder wenn mir Kund*innen im Vorhinein sagen, dass sie ihre eigene Geschichte langweilig finden. So etwas greife ich dann auf. De facto hat mir da aber niemand irgendeine Frage gestellt.

Deswegen würde ich es auch anders benennen, zum Beispiel: „Was du wirklich wissen solltest“

„Häufig gestellte Fragen“ kannst du also vor allem mit Aufmerksamkeit gegenüber deiner Zielgruppe interpretieren.

Wenn ich als potenzielle Kundin das Gefühl habe, dass du mit deinem Blogbeitrag gerade in mein Inneres leuchtest… Was denkst du, wie interessiert ich dann plötzlich eventuell an deinem Angebot sein könnte?

11. Dein Warum

Das Warum. Immer wieder taucht es auf.

Es ist die Lieblingsfrage aller Kinder: „Warum?“

Wir wollen wissen, warum. Wir wollen etwas tun, das die Frage nach dem Warum stillt.

Denn es sind immer unsere Beweggründe, die unserem Handeln einen Sinn verleihen.

Ich sage ja immer, das Gegenteil von Leidenschaft ist Leere. Lies hierzu gerne meinen Blogbeitrag: „Mission und Vision – wie du herausfindest, wofür du wirklich stehst“.

Wenn du in deiner Arbeit keinen Sinn siehst, dann werden auch andere in deiner Arbeit keinen Sinn sehen. Weil du das dann ausstrahlst.

Mit diesem Blogthema kannst du deine ganze Leidenschaft und Begeisterung mit deinen Leser*innen und potenziellen Kund*innen teilen.

Ich zum Beispiel lebe das total aus: Persönlichkeit zu zeigen in meinem Business. Und in meinen Texten. Das spürt meine Zielgruppe. Und plötzlich ist da ebenfalls eine kleine Flamme in ihnen, die ihnen sagt, dass das auch für sie möglich ist. Dass sie schreiben können. Und dass ihre Ecken und Kanten sie erst einzigartig machen.

Was ist dein Warum? Was ist das Warum hinter dem Warum? Grab tief, ganz tief! Und lass mich als deine Leserin daran teilhaben.

12. Dein Hobby als Metapher fürs Business

Du hast ein Hobby, eine Leidenschaft, irgendein Interesse neben der Selbstständigkeit. Wie kannst du es auf dein Business übertragen? Wo liegt die Verbindung?

Das ist eine gute Übung, um Storys aus deinem Alltag und deinem Leben zu erzählen: Indem du eine Verbindung zu deinem Business herstellst. Ich erzähle ganz oft in meinen Storys Geschichten und verknüpfe sie dann mit meiner Community: Worin liegt der Mehrwert für sie?

Nehmen wir wieder ein Beispiel von mir: Das Laufen.

Für mich ist Laufen kein Hobby, sondern eine Lebensphilosophie.

Darüber könnte ich jetzt einen Blogbeitrag schreiben.

Die Verbindung zum Business: Beim Laufen geht es darum, dranzubleiben. Sich Schritt für Schritt vorwärts zu bewegen. Nicht zurückzuschauen. In Bewegung zu bleiben.

Und es geht auch nicht darum, sich einen abzurennen (= hustlen), denn dann würde mir ab einem gewissen Punkt einfach nur die Puste ausgehen.

Ich laufe bei jedem Wetter: Bei Regen, Schnee, Kälte, Wind, Hitze. So etwas wie aufgeben kenne ich nicht. Ich kann mich jederzeit den Temperaturen und Bedingungen anpassen, sie für mich nutzen.

Das lässt sich natürlich metaphorisch auf die Selbstständigkeit übertragen… Ich mache weiter, selbst wenn der Gegenwind enorm ist, selbst wenn es Kritik auf mich nieder hagelt oder ich mit einer schlechten Idee Geld verbrenne. Das gehört dazu. Mein Blick richtet sich nach vorne.

Und jedes Mal tragen mich meine Füße schon weiter, selbst wenn ich noch innerlich am Boden bin. Es ist ein Reflex. Ich laufe seit ich ein Teenager bin. Das Laufen hat dafür gesorgt, dass ich lebend aus meinen Depressionen herausgefunden habe.

Ich bin keine Schönwetter-Läuferin, ich weiß, dass das Leben und die Selbstständigkeit nie nur schönes Wetter sind. Und gerade weil ich das weiß, kann ich das alles umso mehr genießen! In vollen Zügen! Die Siege und die Niederlagen.

Was ist dein Hobby? Was inspiriert dich außerhalb deiner Selbstständigkeit? Und was steckt dahinter? Grabe auch hier tief, nimm mich mit in deine Welt.

13. Deine 5 Lieblingsbücher

Zum Schluss natürlich noch ein weiterer Klassiker, was Blogthemen und Postideen angeht:

Was sind deine Lieblingsbücher, Zitate, Podcasts, Filme, Serien, Kunstwerke und so weiter?

Nehmen wir Bücher.

Ich behaupte mal, dass Bücher Leben verändern können. Und damit meine ich jedwede Form von Büchern, nicht nur Business Bücher.

Generell bin ich ja sehr dafür, sich vor allem außerhalb der eigenen Bubble Inspiration zu suchen. Denn dort liegen die neuen Ideen. Nicht da, wo du dich sowieso jeden Tag aufhältst.

Welche Bücher haben dich beeinflusst? Etwas in Gang gesetzt? Verändert?

Ein letztes Beispiel von mir:

Thomas Mann. Obwohl ich ihn als Mensch gar nicht sympathisch finde, so habe ich doch sehr viel durch seine Bücher gelernt. Mir vor allem einen großen Wortschatz erworben.

In meiner Jugend und meinen frühen 20ern habe ich viel Thomas Mann gelesen. Viele Sätze angestrichen, viele Wörter rausgeschrieben. Um sie mir selbst anzueignen.

Denn wer schreiben lernen will, sollte vor allem auch viel lesen.

Ich könnte außerdem mein Synonym- und Fremdwörterbuch auflisten. In denen ich damals aus Langeweile immer rumblätterte und mir schöne Wörter heraussuchte, um sie wie Vokabeln zu lernen.

Diese beiden Beispiele sagen schon sehr viel über mich als Person aus. Sie zeigen, dass ich schon immer eine Leidenschaft für die deutsche Sprache und das geschriebene Wort hatte. Dass ich kein Naturtalent bin, sondern mich einfach seit jeher damit beschäftigt habe.

Womit wir uns umgeben und beschäftigen, das beschreibt uns im hohen Maße. Welche Favoriten könntest du mit deinen Leser*innen teilen?

Fazit

Mit diesen Blogthemen ziehst du deine potenziellen Kund*innen noch mehr in deine Welt:

  • Du zeigst, wer du bist
  • Du zeigst, dass du eine Haltung hast
  • Du zeigst, dass hinter deinem Business ein Mensch steckt

Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, wie wertvoll diese Beiträge sind. Dass ich manchmal noch Wochen danach Nachrichten erhalte, weil sich jemand durch meinen ganzen Blog liest und besonders an diesen persönlichen Beiträgen hängen bleibt.

Zu Beginn habe ich dir ja gesagt, dass du deinem Business damit ein Gesicht gibst. Und zu einem Gesicht, zu einem Menschen bauen wir eine Verbindung auf. Geschichten kreieren Bilder, kreieren Emotionen. Darum geht es. Immer. Auch beim Verkaufen.

In diesem Sinne: Raus mit der Persönlichkeit! Hinaus in die Welt.

Über mich

Hi! Ich bin Miriam und als Textcoach unterstütze ich Selbstständige dabei, einzigartige Texte zu schreiben. Das heißt Texte mit Persönlichkeit. Weil es heute nicht mehr ausreicht, nur die Sprache der Kund*innen zu sprechen.

Das kann die Konkurrenz schließlich auch.

Nur wenn du dich selbst zeigst und deinen eigenen Stil entwickelst, kannst du die richtigen Menschen anziehen und für dein Angebot gewinnen.

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Kommentare

2 Kommentare
  1. Karen von KAREN ON TOUR

    Hallo Miriam,
    welch ein inspirierender Artikel.
    Du gibst Tipps, aber die sind eben nicht ohne eigenes Denken zu verwirklichen. Insofern sind es Anregungen, über die ich nachdenke. Manchmal kommt ein komplett anderes Ding heraus als du beschrieben hast. Aber das ist wohl das, was du bezweckst. Toll.
    Vielen Dank und liebe Grüße
    Karen

    Antworten
    • Miriam Risse

      Hallo Karen,
      danke für deinen Kommentar & ganz genau!
      Eine Persönlichkeit ist ja kein festgefahrenes Konstrukt und du bist anders als dich.
      Es sind Ideen und Impulse, um ANZUFANGEN und sich auf eine ganz besondere Reise zu begeben 🙂

      Antworten

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